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Pariser Klimaabkommen und Agenda 2030 verknüpfen

Okt

16

2017

Neuer Artikel in der Zeitschrift "GAIA Ökologische Perspektiven für Wissenschaft und Gesellschaft" erschienen

2015 war ein Wendepunkt für die internationale Nachhaltigkeits-Governance. Mit dem Pariser Klimaschutzabkommen und der Agenda 2030 hat die internationale Gemeinschaft neue Ziele und Verfahren verabschiedet, die die Politik für die kommenden Jahrzehnte leiten sollen. Beide betonen die Notwendigkeit der Integration. In der Praxis waren jedoch Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung bisher stark getrennte Bereiche.

Ein neuer Artikel in "GAIA" von Wolfgang Obergassel, Florian Mersmann und Hanna Wang-Helmreich aus der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik des Wuppertal Instituts trägt aus der Perspektive der Klimapolitik zu Diskussionen bei, das Pariser Klimaabkommen und die Agenda 2030 zu verknüpfen. Im ersten Teil diskutiert der Artikel Auswirkungen von Emissionsreduktionsmaßnahmen, die über die Vermeidung von Treibhausgasemissionen hinaus gehen. Er thematisiert die Auswirkungen von Klimaschutzmaßnahmen in der Stromversorgung und im Verkehr auf die ökologische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung.

Der zweite Teil des Artikels entwickelt Optionen, Fragen nachhaltiger Entwicklung besser in die internationale Klimapolitik zu integrieren. Dies beinhaltet, Beiträge zum Pariser Klimaabkommen aus einer Entwicklungsperspektive zu entwickeln, eine integrierte und langfristige Entwicklungsplanung sowie die Entwicklung von Nachhhaltigkeitskriterien für Klimaschutzprojekte.

Der Artikel ist in "GAIA - Ecological Perspectives for Science and Society", Band 26, Ausgabe 3 erschienen und steht zum freien Download bereit.

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