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Algenteppich umweltfreundlich von der Fassade entfernen

Mär

22

2016

Es ist ja immer noch so frisch, so kalt! Da sehnt man sich nach der Wärme, nach Sonne und Urlaub! Nach Süden, nach Meer und… Na, nach den dortigen Algen sehnt man sich nicht, die hat man ja eh daheim! Super! Ganz nah, nämlich an der Fassade! Und wenn man die südlichen Meeresalgen mit der Wärme assoziiert, dann kommen die heimischen von der Kälte! Feuchtigkeit haben sie aber beide gern.

Es grünt so grün

Es ist ja jetzt schon ein paar Jahre her, da hab ich mein Haus dämmungsmäßig schön dick 23 zentimetrig einpacken lassen!
Perfekt!
Die Wärme bleibt drin, die Kälte muss draußen bleiben!
So war der Plan, so ist es gut, so funktioniert es auch!
Des einen Freud, des anderen Freud!
Der eine bin ich, der andere die gemeine Hauswand- und Terrassenalge!
Sehen Sie das Grüne da an der Hauswand am Foto? Das ist also die Alge! Und die ist im Erscheinungsbild eher schiach!
Algen mögen es feucht, sie wachsen auf Terrassen und Fassaden. Besonders an Nord- und Westseiten, wo wenig Sonne hinkommt, trocknet durchfeuchteter Putz kaum. Dafür wären rund zwei Wochen ohne Regen nötig – so lange Schönwetterperioden sind inzwischen eher selten. Auch Bäume und Sträucher, die zu nah am Haus stehen, werfen Schatten und halten trocknende Sonnenstrahlen fern.

Fassade umweltschonend Ent-Algen

Noch ein Grund für die vielen Algen: Wenn die Dämmung unserer Häuser arbeitet, wie sie soll, dann hält sie die Heizwärme drinnen und die Fassade bleibt außen kälter. Ist die Außenhaut 3 bis 4 Grad kühler als die feuchte Außenluft, kondensiert die Feuchte an der Wand wie warme Raumluft an der kalten Bierflasche, die Sie aus dem Eiskasten nehmen. Prost!
Die Algen verursachen zwar keine Bauschäden, doch viele Hausbesitzer stört der grüne Belag. Man kann chemische Algen-Entferner einsetzen (dabei immer Handschuhe tragen), aber man kann das Problem auch anders lösen. Umweltfreundlicher arbeiten Sie mit Bürste, Muskelkraft und Wasser.
Gscheit ist es, solche Arbeiten an einem schönen heißen Tag zu machen, dass dann die Wand gleich gründlich austrocknen kann!

1. Vorarbeiten
Alle losen Teile und besonders dicke Algenschichten trocken entfernen mit hartem Besen oder Bürste, Spachtel oder Drahtbürste.

2. Handarbeit
Dann mit Wasser und harter Bürste Beläge  wegschrubben. Sie können auch einen Löffel Soda-Pulver pro Liter Wasser dazu geben – die grünen Schlieren lassen sich so besser beseitigen.

3. Hochdruckgerät
Wenn Sie größere Flächen reinigen und das befallene Bauteil robust ist, können Sie sich das mühevolle Schrubben sparen und einen Hochdruckreiniger einsetzen – der lässt sich auch mieten.
Das ist aber eher eine heikle Gschicht, man will ja nicht mehr ruinieren, als man Gutes tut.

Vorbeugen im Vorfeld:
Sie können Fassaden und Mauern vor Befall schützen, durch Materialien, die kaum Nährstoffe für Algen enthalten.
Solch nahrhafte Kost sind Weichmacher in Kunststoffen und organische Zusätze, die oft zum Verbessern dünner Putze eingesetzt werden. Mineralische Farben und Putze hingegen bieten kaum Nährstoffe.
Was sagen also Sie, soll ich mir die Hacke antun und putzen, oder mich in die Sonne legen und mir das Meer an die Hauswand holen…
Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht!

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